Kermesbeere (Samen)

Drucken
Färberpflanze der Indianer Nordamerikas. Schneckenbekämpfungsmittel.
Verkaufspreis2,80 €
sk320,29
sk320,38
sk320,47
sk320,58
Beschreibung

Kermesbeere, amerikanische - Phytolacca americana

Von den Indianern Nordamerikas wurde diese Pflanze zum Färben von Wolle und für die Kriegsbemahlung verwendet.

Bei uns wurde sie verbotenerweise zum Nachfärben von Rotwein verwendet. Daher ist sie auch in manchen Weinbaugebieten verwildert.

Seit einigen Jahren wird sie zur Schneckenbekämpfung eingesetzt. Die Samenkörner enthalten Saponine, die die Schleimhäute der Schnecken zerstört.

Und so wird es gemacht:

Die reifen Früchte ernten - in ein großes Gefäß geben - Früchte gut zerstampfen - mit reichlich Wasser auffüllen und umrühren - die Kerne sammeln sich am Boden - Fruchtfleisch und Wasser abgießen - Samen trocknen und für den Gebrauch aufbewahren - wenn Schneckengefahr droht - Samen zerstampfen oder in der Kaffeemühle mahlen - 4-5 Esslöffel des Pulvers in 5 Liter Wasser ansetzen - einige Stunden bei mehrmaligem Umrühren stehen lassen - danach auf die gefährdeten bzw betroffenen Flächen ausgießen. Die in den Samen enthaltene Saponine zerstören die Schleimhäute der Schnecken - daher werden so behandelte Flächen von den Schnecken gemieden.

Herkunft: Nordamerika
Standortansprüche: Sonne bis Halbschatten, nährstoffreicher Boden, Staunässe vermeiden.
Wuchsform: winterharte Staude, Höhe bis 180 cm
Aussaat und Kultur: März - Mai oder Herbs - kühle Nächte und Wechseltemperaturen fördern die Keimung
Verwendung:
Küche: Die jungen Blätter können wie Spinat verwendet werden.
Gesundheit: wurde bei den Indianern als Heilpflanze verwendet.
Naturgarten: Vogelfutterpflanze, Die Samen werden auch zur Schneckenbekämpfung eingesetzt.
Färben: reife Früchte färben fuchsia-rot, die Farbe verblasst aber mit der Zeit bei Lichteinwirkung
Ernte: Reife Früchte im Herbst.
Packungsinhalt
bringt bei guter Kultur ca. 35 Pflanzen