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Unser Garten

Der Garten liegt an einem steilen Südhang an Stadtrand von Ybbs. In der rund 7000m² großen Naturoase befindet sich die Gärtnerei mit dem Pflanzenverkauf, aber auch unser Wohnhaus, der Gemüsegarten, ein Rosengarten, einige Kräuterbereiche, Vogelschutzhecken und im nördlichem Bereich ein ca. 3500m² großer Wald. 

Die Schaubeete im Eingangsbereich sind während den Öffnungszeiten frei zugänglich.

Eingangsbereich

 

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Eingang in den Kräutergarten                                                                                                      

Wir haben keinen Wachhund, aber die meisten Gäste werden von einer unserer Katzen begrüßt.

   
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Im Eingangsbereich befinden sich vier Kräuter-Schaubeete mit unterschiedlichen Bodenverhältnissen.                                                                                                               Entlang des Gartenzauns, der aus geschälten Lindenästen gefertigt und mit Weiden verflochten ist, haben wir hochwachsende Kräuter und Bauerngartenstauden gepflanzt. (Alant, Blutweiderich, Eibisch, Schmeckkraut, Stockrosen, Roter Sonnenhut, Goldmelisse, Schwarze Edelraute, usw.)
   
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Das Steingartenbeet - Die Erde wurde mit viel Sand und Schotter abgemagert. Bepflanzt wurde mit kleinwüchsigen Kräutern wie Zwergsalbei, Alpenakelei, Edelgarmander, Bohnenkraut, verschiedene Thymiansorten, Arnika, Sedum, Currykraut, Rosmarin, usw.. Obwohl das Substrat sehr wasserdurchlässig ist, wird auch hier nie gegossen. Alle Pflanzen in den Schaubeeten sind mit deutschem und botanischen Namen beschriftet.                                            
   
 Pflanzenverkauf
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Im Verkauf sind die Pflanzen nach Themen geordnet. Bei jeder Sorte werden Wachstumseigenschaften, Standortansprüche und Verwendungsmöglichkeiten beschrieben.                            Die Verkaufsfläche ist mit ca. 65 m² nicht sehr groß, dennoch finden hier rund 350 verschiedene Arten Platz.                                                                                                                  
   
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Ein Platz zum Rasten und genießen.                                                                      Über diese Stufen gelangt man in den Gartenbereich, der nicht öffentlich zugänglich ist.
   

Hier beginnt unser privater Garten

dieser ist für Besucher nicht zugänglich.

Rund ums Haus

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Rund ums Haus gibt es zahlreiche Töpfe und Tröge - bepflanzt wie hier zu sehen mit Rosmarin und Thymian. Aber natürlich auch mit anderen Kräutern und Gemüse.                                                Im Xerophytentrog fühlen sich sonnenhungrige Pflanzen wie winterharte Kakteen, Hauswurzen, Delosperma und Sedum besonders wohl. Wichtig ist ein sehr, sehr wasserdurchlässiges Substrat, damit das Regenwasser gut ablaufen kann. Dieser Trog wird das ganze Jahr über nie gegossen. Erstaunlicherweise kommt auch der Wollthymian mit diesen Verhältnissen sehr gut zurecht.                                
   
 Hinauf in den Garten
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Am Hang zwischen Wohnhaus und dem Garten steht eine sehr alte Eibe. Wirklich bestimmen lässt sich das Alter eines solchen Baum schwer, denn der Stamm wird mit der Zeit innen hohl und dadurch sind auch die Jahresringe nicht mehr vorhanden. Geschätzt wird diese Eibe auf etwa 150-200 Jahre. Obwohl Eiben bei uns heimisch sind und in der Natur häufig vorgekommen sind, sind sie mitlerweile selten geworden und vom Aussterben bedroht. Wegen dem sehr wertvollem Holz, das in der Musikinstrumente- und Waffenindustrie sehr beliebt war, wurden die Wälder regelrecht lehrgefegt.

Wenn du klare Gedanken fassen möchtest, um wichtige Entscheidungen zu treffen, dann solltest du das unter einer Eibe tun. Denn die Eibe hält böse Geister fern, die deine Gedanken beeinflussen könnten.

 
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Einige wenige Blüten machen aus der überwucherten Schuppenwand einen Blickfang. Über diese alten, verwachsenen Stufen gelangt man in den mittleren Teil des  Gartens.      
   
 Kleiner Rastplatz
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Wer es bis hierher geschafft hat, der hat bereits über 50 Stufen bezwungen. Deshalb haben wir hir einen kleinen Rastplatz eingerichtet, wo man umgeben von Rosen und Kräutern die Aussicht genießen kann.

Dann sind es aber nur noch wenige Stufen in einen der schönsten Teile des Gartens - dem Rosengarten.

Egal ob Stufen, Zaun oder Hangbefestigung - wenn möglich verwende ich das Holz aus dem angrenzenden Wald - es fügt sich einfach am besten in den Garten ein                                

   
 Rosengarten
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Glaube nie, du bist unbeobachtet, in unserem Garten.

Der Rosengarten wird nie gegossen und nie gegen Schädlinge oder Krankheiten behandelt - das funktioniert gut, wenn man einige Regeln beachtet und die Bedürfnisse von Rosen kennt.

Zur Ablenkung der gefürchteten Blattläuse steht ( hier links im Bild ) eine Lonicera neben den Rosen. Diese Kletterpflanze wird von den Läusen viel lieber besiedelt als Rosen, und so habe ich die Läuse auf der Lonicera und nicht auf den Rosen. Die Lonicera sieht zwar bei starkem Lausbefall sehr arm aus, aber man muss die nötige Gelassenheit aufbringen und den natürlichen Feinden der Blattlaus die Chance geben, dort ihre Eier abzulegen. Bereits nach zwei Wochen findet man zahlreiche Marienkäferlarven die sich am liebsten von Läusen ernähren. Nach vier Wochen ist keine Laus mehr zu sehen.

 - Die Natur hat viele `Hebel` entwickelt, um das natürliche Gleichgewicht zwischen sogenannten Schädlingen und Nützlingen herzustellen - man muss es nur zulassen.

   
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Der Rosengarten ist ein Mix aus alten historischen Rosen, Englischen Rosen von David Austin, und heimischen Wildrosen. Begleitet von einigen Kräutern und Blütenstauden. Ferdinand Pichard heißt diese wunderschöne und herrlich duftende Rose.                                                       
   
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 Apothekerrose                                                                                                            Dieser Blütentraum dauert nur wenige Wochen, aber die kleinen Hagebutten zieren den Strauch über viele Monate bis in den nächsten Frühling.
   
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Die Chinesische Goldrose ist mit Abstand die am frühesten blühende Rose die ich kenne. Oft öffnet sie schon Anfang Mai ihre ersten Blüten. Gefolgt von der heimischen Bibernellrose Mitte Mai. Die Historischen Rosen öffnen die Blüten meist Ende Mai - Anfang Juni.                       Einfachblühende, heimische Wildrosen sind es durchaus wert, in den Garten gepflanzt zu werden. Deren Blüten werden gerne von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen besucht und ihre Hagebuten sind eine wertvolle Winternahrung für unsere Vögel.  
   
Gemüsegarten
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Im Frühling ist im Gemüsegarten noch eine überschaubare Ordnung zu erkennen.                                                Im Sommer ist er regelrecht überwuchert. Der Salat ist längst abgeerntet - nun haben Stangenbohnen, Gurken, Tabak, Sonnenblumen, Rizinus, Kermesbeere, usw. den Platz eingenommen.
   
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Auch Kräuter und Bauerngartenstauden finden im Gemüsegarten ihren Platz. Hohe Stauden wie Stockrosen, Blutweiderich, Alant, Rainfarn, Wermut, Sonnenhut und Indianernessel setze ich gerne zum Zaun, wo sie sich etwas anlehnen können.
 
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Der Eingang in den Gemüsegarten ist beinahe zugewachsen.                        Gerade Kräuter mit höheren Nährstoffanspruchen fühlen sich hier besonders wohl.
   
 Nützlingshotel Totholz
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Das gelagerte Holz wartet nicht auf den Ofen, sondern wurde als Raumteiler aufgeschlichtet, und bietet vielen Nützlingen Quartier und Unterschlupf.                                                 Bei der Benjes-Hecke wird laufend anfallendes Reisig zu einem Haufen geschlichtet. Die Länge, Breite und Höhe ist individuell wählbar. im unterem Bereich verrottet das Reisig langsam und bietet Käfern, Igeln, und Kröten idealen Wohnraum. Im oberen Bereich (wenn die Hecke hoch genug ist) brüten Vögel wie z.B.: Buchfink, Dompfaff, Neuntöter, Zaunkönig,...
   
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Wer die Natur nutzt, muss aber immer auch etwas für die anderen übrig lassen. Aus unseren Wald schlägern wir das Holz, dass wir für die Heizung und für die Gartengestaltung benötigen. Aber wir vergessen nicht, dass auch immer genug Totholz für unsere tierischen Mitbewohner liegen bleibt. Als erstes wird das Holz von Pilzen befallen. Bald sind auch die ersten Käfer zu sehen, die sich von den Pilzen und vom morschem Holz ernähren. Im Winter sind Spechte, aber auch andere Vögel beim Totholz auf Futtersuche. Aus den Überresten entwickelt sich mit den Jahren wertvoller Humus.  
   
 Der Wald
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Im Norden und Osten ist der Garten von einem äußerst artenreichen Wald umgeben. Neben einem tollen Eichenbestand und etwa 40 wilden Eiben gibt es auch noch Linden, Spitzahorn, Bergahorn, Hainbuchen, Akazien, Vogelkirschen, Fichten, Amerikanische Roteiche und Kastanien.
 
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Am Waldrand wachsen zahlreiche Frucht-Wildsträucher wie Asperl, Dirndl, Sauerdorn, Brombeeren, Wildrosen, Schlehdorn, Weißdorn, usw.
 
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Einiges haben wir aber auch gepflanzt. denn in dem milden Kleinklima am Waldrand wachsen auch Feigen und Kiwi sehr gut.
 
Ententeich
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Für die Laufenten gibt es einen Naturteich, der nicht mit Folie sondern mit Lehm abgedichtet ist. Die Pflanzen haben sie aber weitgehend entfernt. Tagsüber plantschen sie im Wasser, morgens und abends kümmern sie sich um unsere Schnecken, die schon sehr selten geworden sind.
 
 Kulturfläche
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Die Kulturfläche, auf der die Kräuterpflanzen für den Verkauf herannwachsen, befindet sich mitten in der Gartenanlage zwischen Wohnhaus und Wald. Es ist schon vorgekommen, dass beim Umtopfen plötzlich ein Reh  hinter mir stand, oder der Mader im angrenzendem Gebüsch raschelt.
 
Steilhang - Bodenbefestigung
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Der Steilhang hinter dem Wohnhaus wurde mit ca. 600 Cotoneasterpflanzen sowie mit Rosen, Latschenkiefern und anderen bodenfestigenden Gehölzen bepflanzt.
 
Schildkrötengehege
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Schildkröten beim morgendlichem Sonnenbad.                                                   Ein Kräuter-Sumpfbeet im Trog - frisch bepflanzt mit Baldrian, Mädesüß, Färberkrapp, Poleiminze, Wolfstrapp und Blutweiderich.
   
 Kräutergarten
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Kräuter findet man bei uns über den ganzen Garten verteilt. Ich pflanze sie immer dort, wo die Boden- und Lichtverhältnisse am besten passen. Dieser Bereich in leichter Hanglage wird den ganzen Tag von der Sonne verwöhnt. Dashalb pflanzte ich hier sonnenhungrige Kräuter aus dem Mittelmeerraum wie Salbei, Ysop, Currykraut, Lavendel, usw.
 
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Hiobstränengras und roter Rizinus vor dem Sommerflieder                             Ein Stückchen Naturgarten - Gepflanztes und wild Aufgegangenes - alles hat seinen Platz.
   
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Eine Rose am Rande eines verwilderten Bereichs. Die Sorte `Red Robusta` hält, was der Name verspricht.

Am Ende des Gartenrundgangs hat man sich eine kleine Pause verdient - natürlich im Grünen.